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Mountainbike
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Aus dem Englischen heißt Mountainbike übersetzt Bergfahrrad. Das Mountainbike ist ein Geländefahrrad. Deswegen ist der Einsatz eines Mountainbikes auch grundsätzlich auf abseits befestigten Straßen. Auch das Mountainbike wird wie das Rennrad als Sportgerät genutzt. Deswegen ist es eigentlich nicht Verkehrstauglich. Es besitz nicht die geforderte Ausstattungen, wie Licht, Klingel und Rückstrahler, die die Straßenverkehrszulassungsordnung vorschreibt.

Das erste Mountainbike gab es etwa um 1973 und der Geburtsort des Mountainbikes ist der Mount Tamalpais in Kalifornien. Die ersten Mountainbikes waren von dem Modell Schwinn Cruiser. Dieses Modell war stabiler und robuster gebaut als die Vorgänger Modelle. Außerdem hatten sie auch noch dazu dicke Ballonreifen, die auf 26 Zoll-Felgen saßen. Mit diesen Reifen konnte man einfach schneller die Schotterpisten des Mount Tamalpais runter fahren, als mit den schmalen Reifen der Rennräder. Auch hatten Mountainbikes den Nachteil, dass sie viel schwerer waren als die Rennräder, aber der Vorteil war, dass sie sich deswegen besser für die Abfahrten eigneten. Sie wurden auch nur dafür von den Fahrern genutzt. Also das heißt, dass die ersten Mountainbikes nur „Downhiller“ waren.

Es wurden schon eine geraume Zeit lang Mountainbike- Rennen durchgeführt, aber die ersten regelmäßigen fanden ab 1976 statt. Natürlich wurden sie am Mount Tamalpais durchgeführt. Um die Mountainbikes immer besser zumachen, dienten die Rennen natürlich auch. Denn nur so konnte man feststellen, was man alles verändern musste immer besser und schneller zu werden und natürlich auch als Sieger werden. Man baute auch die Lenker und Bremsen von Motorrädern ein, um belastbarere Teile zu haben.

1977 hatte Joe Breeze das erste „echte“ Bike für Charles Kelly gebaut. Jedoch hat sich Breeze an dem Rahmen der Cruiser stark orientiert. Der nächste der sich an dem Rahmen für Mountainbikes probierte war Tom Ritchey zwei Jahre später. Er fertigte einige Rahmen für Gary Fisher an und einige Zeit später taten sich Gary Fisher und Charles Kelly zusammen und bauten die angefertigten Rahmen von Tom Ritchey zu kompletten Mountainbikes zusammen. So wuchsen die ersten Hersteller der Mountainbikes heran und zu Ihnen gehörten unter anderem noch Sun Tour, Shimano und Specialized.

Der erste Mountainbiker mit Gangschaltung an seinem Rad, war der Fahrer Gary Fisher. Er hatte eine moderne Gangschaltung an sein altes Bike gebaut. Außer der Gangschaltung führte er dazu noch die Daumenschaltung und den Schnellspanner am Sattel ein. Das hatte einen großen Vorteil für die Fahrer, denn wenn sie die ersten Stunden die Berge runter rasten, stellten sie ihren Sattel nach ganz unten um auf den Pedalen zu stehen. Der nächste Schritt war, dass die Fahrer neuere Modelle aus ihren alten Clunker, Bomber und Cruiser machten. Sie mussten nur die Rahmengeometrie mit anderen neuen Komponenten kombinieren. Also nahmen sie leichtere Stahlrohre und machten das Gewicht des Rades so kleiner. So wog das Mountainbike nur noch maximal 18 kg.

So entstand dann 1977 das erste „echte“ Mountainbike von Joe Breeze. Um dies zu bauen brauchte er nur ein dünnwandiges, leichtes Chrom- Molybdän- Rohr. So entstand das Mountainbike und kurz drauf machte dies auch der bekannter Rennfahrer und Rahmenbauer Tom Ritchey nach. So entstanden viele kleinere Hersteller, die heute aber fast oder gar nicht mehr auf dem Markt zu finden sind.

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